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Hallo! Mein Name ist Simon und ich habe im Juni 2016 an der HAK 1 im Zweig „Internationale Wirtschaft“ maturiert. Im Anschluss begann ich das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Linz. Nebenbei arbeite ich derzeit als Studienassistent am Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre. 

Der Fokus auf Sprachen im Rahmen der Ausbildung im IW-Zweig macht sich auch in meinem Studium bezahlt. Die Globalisierung und der internationale Handel von Waren und Dienstleistungen stellt die Rechtsbranche vor sprachliche Herausforderungen und Fragestellungen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, findet die mehrsprachige Ausbildung immer mehr Einzug in das Jus-Studium. So wurde das fremdsprachige Lehrveranstaltungsangebot in den letzten Jahren erheblich erweitert. Ein Beispiel wäre hier das ursprünglich in deutscher Sprache abgehaltene Völkerrecht, welches mittlerweile zu „Public International Law“ mit Arbeits- und Prüfungssprache Englisch wurde. 

Die klassischen wirtschaftlichen Fächer wie Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen erleichterten mir den Einstieg in die Ausbildung im Unternehmens-, Steuer- und Arbeitsrecht. Die grundsätzlich verbindlichen Kurse aus „Kostenrechnung“ und „Buchhaltung“ wurden mir durch meine HAK-Matura direkt angerechnet. 

All jenen, die ein Jus-Studium nach der HAK in Betracht ziehen, darf ich abschließend noch einen Tipp mitgeben: Nutzt die Möglichkeit des Freifaches Latein in eurer Schulzeit. Ihr verschafft euch dadurch einen wesentlichen Startvorteil gegenüber euren Studienkollegen und könnt euch so bereits im ersten Semester eures Studiums intensiver mit anderen Rechtsgebieten auseinandersetzen. 

 


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